Beratungsstelle WOHNWEGE - Wohnungsnotfallhilfe

Beratungsstelle WohnWege

Neue Straße 25 (Eingang Heilige-Geist-Straße)

31582 Nienburg

Tel    05021-6000403



Kommen Sie vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin!

Wir freuen uns auf Sie!


Wohnungslosigkeit verhindern! Wohnungen erhalten!
Zugang zu angemessenem Wohnraum sichern!


Sie haben Mietschulden, Ihnen liegt eine Kündigung vor oder Sie leben in unzumutbaren Wohnverhältnissen?

Die Beratungsstelle „WohnWege“ unterstützt und berät Menschen mit dem Ziel, einen drohenden Wohnungsverlust abzuwenden oder unzumutbare Wohnverhältnisse aufzulösen.
Ein Schwerpunkt der Beratungsstelle liegt in der Prävention, d.h. in der Erkennung, Erfassung und Verhinderung von Wohnungslosigkeit.
Das Beratungsangebot richtet sich an 
Wohnungsnotfälle im Landkreis Nienburg. 
Die Unterstützung ist kostenlos und vertraulich.

WohnWege bietet Ihnen
• Beratende Hilfestellungen zur Vermeidung von Wohnungsverlust 
• Unterstützung bei der selbständigen Wohnraumbeschaffung 
• Vermittlung zu weiterführenden sozialen Diensten
• Begleitung zu Ämtern und Behörden
• Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme zu Vermietern

WohnWege ist für Sie da
Montags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und
Donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Sie können Zeit und Ort eines Beratungsgesprächs auch selbst bestimmen. 
Vereinbaren Sie einen Termin unter 05021- 6000 403

Das Beratungsangebot von Wohnwege wird seit Februar 2016 durch das Projekt: Teilhabe in der Peripherie - Inklusion von besonders Benachteiligten auf dem Lande - intensiviert.

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Auftaktveranstaltung am 15.06.16 in Liebenau St. Laurentius Schule:

von links: Claudia Vogt (EHAP Projekt Nienburg), Matthias Mente (EHAP Projekt Nienburg), Gabriele Lösekrug-Möller (Parlamentarische Staatssekretärin im BMAS), Henning Andresen (EHAP Projekt Liebenau), Ulla Althoff (EHAP Projekt Nienburg, Bettina Mürche (Vorstand Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V.)
Maik Beermann ( MdB CDU), Katja Keul (MdB Bündnis 90 Die Grünen), Bettina Mürche (Vorstand Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V), Gabriele Lösekrug-Möller (Parlamentarische Staatssekretärin im BMAS),
Thomas Becker (BMAS), Walter Eisner (Samtgemeindebürgermeister Liebenau), Friedel Bomhoff (stellvertretender Landrat Landkreis Nienburg)

NDR I Radio Niedersachsen besucht die Beratungsstelle WohnWege

Flyer Beratungsstelle WohnWege zum Download: Flyer_WohnWege_2018.pdf

Informierten über das laufende und geplante EHAP-Projekt (v.li.): Frank Kruse (Bereichsleiter Wohnungslosenhilfe Bethel im Norden), Walter Eisner (Bürgermeister Samtgemeinde Liebenau), Karsten Buchholz (Fachbereichsleiter Soziales Landkreis Nienburg), Ulla Althoff (Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V.), Marja-Liisa Völlers MdB –SPD-, Ute Müller (Haus der Generationen Stolzenau e.V.), Uwe Folk (Samtgemeinde Liebenau), Nadine Schlier (Fachdienstleitung Jugend und Soziales Samtgemeinde Mittelweser) und Matthias Mente (Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V.)

BIBA Land: Beraten, Integrieren, Begleiten, Ankommen


Marja-Liisa Völlers (MdB) informiert sich über die Arbeit des aktuellen und geplanten Kooperationsverbunds für neue EHAP-Förderperiode 2019-20
Die Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (MdB) informierte sich kürzlich in der Beratungsstelle WOHNWEGE des Vereins Herberge zur Heimat Nienburg e.V. über das Projekt „Teilhabe in der Peripherie - Inklusion von besonders Benachteiligten auf dem Lande“, das größtenteils vom „Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)" gefördert wird.
Ziel des EU-Programms ist die Reduzierung der Anzahl von Armut gefährdeten Menschen und die Verbesserung der sozialen Integration. Der Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V. als Träger führt seit 2016 in Kooperation mit der Samtgemeinde Liebenau und dem Landkreis
Nienburg das Projekt im Landkreis Nienburg durch. Während sich die Samtgemeinde verstärkt um EU-Zugewanderte kümmert, konnte die Beratungsstelle WOHNWEGE die Arbeit mit Wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen intensivieren.
„Über 500 Personen sind in Liebenau insbesondere aus Rumänien, Bulgarien und Polen zugewandert“, berichtet Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner. Besonders benachteiligten EU-Zugewanderten hätten Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regulären Hilfesystems zugänglich gemacht werden können.
WOHNWEGE konnte dank der EU-Förderung, die zu 10% aus Bundesmitteln aufgestockt wird, bisher über 300 Wohnungsnotfälle an das reguläre Hilfesystem anbinden und sozialräumliche Netzwerke knüpfen, berichtete Sozialarbeiter Matthias Mente. Die Unterstützung für besonders Benachteiligte gelte es nach Auslauf des Projekts Ende diesen Jahres zu erhalten.
Um die bisher gesammelten Erfahrungen ausbauen und weiterentwickeln zu können, will der Verein Herberge zur Heimat Nienburg als Projektträger den bisherigen Kooperationsverbund erweitern. Neben dem Haus der Generationen in Stolzenau und Bethel im Norden (Freistatt) gelang es auch, die Samtgemeinde Mittelweser als neue Kooperationspartnerin zu gewinnen. Mit dem Projekt „BIBA Land“ (Beraten, Integrieren, Begleiten, Ankommen in der Mitte Niedersachsens) sollen besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürger*innen an das reguläre Hilfesystems angebunden werden. Kontakt, Beratung und Information der Unionsbürger*innen sollen vom Haus der Generationen Stolzenau im Südkreis des Landkreises Nienburg sowie von den Beratenden der Samtgemeinde Liebenau im Nordkreis vorgenommen werden.
Ansprache, Beratung und Begleitung wohnungsloser oder von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen zu lokal oder regional vorhandenen Hilfeangeboten sollen für den Landkreis Nienburg von der Beratungsstelle WOHNWEGE und für die Region Nordost des Landkreises Diepholz von Bethel im Norden durchgeführt werden.
„Wir würden uns über politischen Rückenwind für unsere Interessenbekundung für den Antrag zur neuen Förderperiode 2019-20 freuen“, wendet sich Sozialarbeiter Matthias Mente an Marja-Liisa Völlers und trifft auf offene Ohren: „Armut auf dem Lande wird oftmals in der Wahrnehmung vernachlässigt“, so die Bundestagsabgeordnete. Es sei gut und wichtig, Hilfsangebote für diesen Personenkreis auch in ländlichen Regionen vorzuhalten. Wenn die Interessensbekundung die nächste Hürde Richtung Antrag für 2019-2020 nimmt, würden gut rund 600.000€ durch die EU-Förderung (EHAP und Landesmittel) in die Arbeit des Kooperationsverbunds fließen.

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